BMI zwischen 20 und 25 halten, bei Übergewicht abnehmen
- Mittlerer Nutzen
- Evidenz A
- Lebenszeit
- Umstritten
- Kostenlos
- Täglich Zeit
- Langfristig dranbleiben
Kurz gesagt
Das Sterberisiko ist im BMI-Bereich von 20 bis 25 am niedrigsten. Ab einem BMI von 27,5 bis 30 liegt es etwa 20 % höher, bei 30 bis 35 etwa 45 % höher, bei 35 bis 40 fast doppelt so hoch. Menschen in Ostasien reagieren empfindlicher auf Übergewicht: Pro 5 BMI-Punkte steigt das Risiko um etwa 40 %.
- Kosten
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Kostet nichts. Ernährung und Bewegung kosten jeden Tag Zeit. Das ist der anstrengendste Punkt des ganzen Abschnitts: Man muss Essen und Bewegung dauerhaft im Griff haben, und das Gewicht nach dem Abnehmen zu halten ist schwerer als das Abnehmen selbst.
- Was es bringt
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Zusammengerechnet aus den Einzeldaten von 239 Langzeitstudien (nur Beobachtung). Die Analyse berücksichtigte nur drei Gruppen: Menschen, die nie geraucht haben, Menschen ohne chronische Krankheit bei Aufnahme und Menschen, die nach der Aufnahme mindestens 5 Jahre überlebt haben. Ergebnis: Das Sterberisiko ist bei BMI 20 bis 25 am niedrigsten. BMI 25 bis 27,5: etwa 7 % höher (HR 1,07). 27,5 bis 30: etwa 20 % höher (HR 1,20). 30 bis 35: etwa 45 % höher (HR 1,45). 35 bis 40: etwa 94 % höher (HR 1,94). 40 bis 60: das 2,76-Fache (HR 2,76). Bei einem BMI über 25 steigt das Risiko bei Ostasiaten je 5 kg/m² um etwa 39 % (HR 1,39).
- Hinweise
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Umstritten. Eine Seite meint, leicht Übergewichtige lebten länger. Zusammengerechnet ergab sich: Übergewichtige haben ein um etwa 6 % geringeres Sterberisiko, leicht Adipöse um etwa 5 %. Der Streit dreht sich vor allem darum, ob man drei Datengruppen herausnehmen soll: Rauchende, bereits Erkrankte und die ersten Jahre nach der Aufnahme. Das Herausnehmen ist nötig, weil schwer Kranke oft zuerst abnehmen. In der Analyse der 239 Studien zeigte sich nach dem Herausnehmen das Risiko durch Übergewicht wieder. Außerdem hat keine randomisierte Studie gezeigt, dass Abnehmen selbst die Gesamtsterblichkeit senkt. Der Nutzen oben stammt aus dem Vergleich von Menschen unterschiedlicher Körpergröße und Gewichte; er gilt nicht unbedingt im selben Umfang, wenn man selbst abnimmt. Wer abnehmen will, muss sich nicht auf Essenszeiten konzentrieren: Frühstück und 16:8-Intervallfasten haben keinen zusätzlichen Nutzen, siehe §6.26 (nicht auf Frühstück oder 16:8 als Gewichtskontrolle setzen).
- Evidenzgrad
- A : Konkrete Zahlen aus Metaanalysen, großen Kohorten oder randomisierten Studien; bei Recht und Politik der Gesetzes- oder Originaltext.
- Quellen
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- Global BMI Mortality Collaboration (2016). Body-mass index and all-cause mortality: individual-participant-data meta-analysis of 239 prospective studies in four continents. Lancet. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(16)30175-1
- Flegal KM 等 (2013). Association of all-cause mortality with overweight and obesity using standard body mass index categories: a systematic review and meta-analysis. JAMA. https://doi.org/10.1001/jama.2012.113905(争议方)
Erwähnt in
- Abnehmen, aufhören zu rauchen, Blutdruck und Blutzucker im Griff behalten: Die Erektion kann sich dadurch bessern
- Nicht darauf setzen, dass Frühstücksverzicht oder 16:8-Intervallfasten das Gewicht kontrolliert; die Essenszeiten so wählen, dass man sie dauerhaft durchhält
- Zur Gewichtskontrolle keine extremen Diäten, kein Fasten und kein absichtliches Erbrechen; wer abnehmen will, nimmt über Bewegung ab
Aus dem chinesischen Original übersetzt. Originalbuch, Abschnitt 2, Tipp 32. Dieser Abschnitt behandelt Gesundheit und Medikamente. Das sind allgemeine Informationen, kein Ersatz für ärztliche Diagnose oder Verschreibung. Inhalte können veraltet sein, und Regeln unterscheiden sich je nach Ort. Wenn Sie tatsächlich zu einer Behörde, zum Arzt oder vor Gericht gehen, gilt, was Behörde, Ärztin oder Anwalt sagen. Haftungsausschluss